Wittelsbacher

Die Wittelsbacher

Der Name Wittelsbach erinnert an Bayern, aber auch in Schwaben sind die Spuren der berühmten Dynastie vielfältig. Wittelsbacher: Der zukünftige Leiter der Wittelsbacher - Bayern Der bayerische Ludwig ist der zukünftige Leiter des Wittelsbacher Haus. Der bayerische Prinz Ludwig Heinrich tritt in den Saal und sorgt für Staunen: Der ist nur ein sehr distanzierter Angehöriger Ludwigs II., aber er scheint sein eigener Nachkomme zu sein. So wie der sagenumwobene K?

nig selbst?

Der 33-jährige Ludwig von Bayern ist der Ur-Urenkel des vergangenen bayrischen Königes Ludwig III. und der zukünftige Chef des Wittelsbacher Haus. Wäre Bayern noch eine Königsmonarchie, würde es eines Tages als Ludwig IV. den Titel erobern. Der Ludwig Bayern - mit diesem Titel präsentiert er sich im täglichen Leben - ist groß geworden, hat gewellte, halblange Haare, exakt geschnittenen Bart.

In den Medien wird über eine Verbindung mit der Tochtergesellschaft einer namhaften Darstellerin berichtet, die auch ein "von" in ihrem Name hat. Einen ganz anderen Weg hat Ludwig Bayern eingeschlagen. Ähnlich wie Ludwig II. ist auch sein Wesen ganz anders: Ludwig Bayern ist äußerst züchtig.

stark>>So ist Bayern.

Die" Altbaierns Wiege" heißt der Bezirk Aichach-Friedberg, der 1972 im Zuge der Bezirksreform entstanden ist. Der neue Kreis wurde aus großen Anteilen der ehemaligen Kreise Aichach und Friedberg sowie aus Anteilen der ehemaligen Kreise Fürstenfeldbruck, Neuburg a. d. Donau und Schrobenhausen geformt. Obwohl der Kreis zum Kreis Schwaben zählt, wird hier Bayrisch gesagt.

Die" Altbaierns Wiege" ist auch die" Wittelsbacher Wiege". In Oberwittelsbach bei Aichach hatte die Familie Wittelsbach, die seit über 700 Jahren Herzog, Kurfürst und König von Bayern war, ihren Sitz. So gab der Platz der Herrscherdynastie seinen Name. Die Schlosskirche in Oberwittelsbach steht noch heute auf der einstigen Ahnenburg der Familie Wittelsbach, die nach dem königlichen Mord in Bamberg 1209 geschleppt wurde. wurde von den Oberbürgermeistern des Landrats Dr. Theo Körner übernommen und in den folgenden Jahren weiterbelebt.

Seit dem 7./8. Jh. war der Bezirk von den Bayrern bis zum Léch durchzogen. Das Schloss "Wittelsbach" bei Aichach gab der tausend Jahre alten Herrscherdynastie von Oberbayern seinen Name. Wittelsbach war beinahe zweihundert Jahre lang das Zentrum einer pfälzischen Wittelsbacher Regierung, wurde aber durch die Ermordung des Stauferkönigs Philip von Schweden im Jahre 1208 und den Verdacht des Mordens von Pfalz Otto VIII. niedergerissen.

Die erste urkundliche Erwähnung im Kreis Aichach-Friedberg ist der Ortsteil Aichach. Seit 1235 ist Aichach wahrscheinlich eine Großstadt. Friedberg wurde 1264 als Gemeinde mit Sitz in Friedberg errichtet. Obwohl Friedberg mehrfach abgebrannt wurde, erlebte die Hansestadt 1414 einen erheblichen wirtschaftlichen Aufschwung mit dem Aufstieg zur Hauptstadt des eigenen Landgerichts. Im Jahre 1420 wurde die Gegend um Aichach größtenteils zerstört, aber auch während des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) wurden Aichach und die Gegend nicht geschont.

Jänner 1939, wie auch im gesamten damaligen Kaiserreich, wurde der Name Bezirk eingefuehrt. Die Bezirksämter wurden so zu den Bezirken Aichach und Friedberg. 1944 wurde der Kreis Friedberg dem Kreis Schwäbisch Gladbach zugeordnet. Die Mehrheit des Kreises Aichach kam am 11. Juni 1972 nach Schwäbisch Hall, wo er mit dem Kreis Friedberg und einigen Nachbargemeinden zum (vorläufigen) Kreis Augsburg-Ost zusammengelegt wurde.

Doch der Gemeinderat beschloss, den Firmennamen zu ändern und den Standort des Landratsamts nach Aichach zu verlagern. So wurde der Bezirk am 11. März 1973 in den Kreis Aichach-Friedberg umbenannt.

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