Sommerfrische

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Der Begriff Sommerfrische bedeutet sowohl den saisonalen Umzug von der City aufs Festland als auch das Ziel. Der Umzug vom Stadtteil auf das Landgut war schon in der Vorzeit unter den Adligen weit verbreitet. Ursprünglich waren die Ursachen vor allem wirtschaftlicher Natur, der Adelige musste sich im Laufe des Sommers um den Landwirtschaftsbetrieb kümmern, der die ökonomische Grundlage seiner Regierung bildeten.

Du könntest in die Innenstadt ziehen und am sozialen Geschehen teilnehmen. Aber es wurde auch geschätzt, den prekären Hygienebedingungen der Großstadt im Hochsommer zu entfliehen. Waehrend der Mittelalteradel Europas aus politischen Gruenden zwischen unterschiedlichen Wehranlagen gewechselt hat, hat sich in aristokratischen Zirkeln mit dem Beben der Staedte seit Beginn der Moderne (Renaissance) der Saisonwechsel vom Stadtpalais zur Sommersiedlung fortgesetzt.

1] Für die Deutschen ist die frühzeitige Nutzung aus dem Gebiet Bozen übergegangen, wo die Bewohner aus dem heissen Talbecken in die kühleren Sommerappartements des Rittner Mittelsgebirges und nach St. Konstantin bei Völs am Schlernberg zogen: "frisch(e), f. ebenda, die in diesem Sinne bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht Ab dem 19. Jahrhundert wurde Europa durch die Eisenbahn erschlossen, und die früher komplexe, unbequeme und auch gefährliche Verlegung des gesamten Haushalts für Freizeitreisen wurde damit teilweise beseitigt.

Jahrhunderts waren Sommerfrische ein integraler Teil des sommerlichen Lebens der Aristokraten und des reichen Mittelstandes, von denen die meisten in für sie gebauten saisonalen Villen lebten. Die oft unbeheizten Sommerhäuser wurden oft von renommierten Architekturbüros im sogenannten Heimstil gestaltet. Diejenigen, die sich keinen eigenen Sommeraufenthalt erlauben konnten, blieben in Gasthöfen und dann vermehrt in privaten Quartieren.

Sommerfrische und Beginn des Fremdenverkehrs sind somit stark verknüpft, und die Unterbringung wird ergänzt durch lokale Unterhaltung für Sommerurlauber (Sommergäste), wie das bisher nicht gekannte Freibad an Binnenseen, Wanderungen oder Bergtouren. Berühmte Sommerfrische in Fin de Siècle waren das Salzammergut, die Gebiete um Semmering und Rax, das östliche steirische Yoglland.

Die Wienerwald und das Kampftal waren und sind Naherholungsgebiete in Wien. Einige dieser Gebiete sind auch heute noch ein Zentrum des Sommers. Othmar Birkner: Die Sommerfrische - Kulturelle und natürliche Landschaft, Wien 2008, ISBN 978-3-85033-022-0 Othmar Birkner: Sommerfrische Wien der 1920er Jahre. Die Historie der Sommerfrische "Föhrenhain" in der Gemeinde Sauboden. Im: Gesellschaft für Stadtgeschichte der Landeshauptstadt Wien: Würzburg.

Jahrgang 63, Ausgabe von LIT Verlag Wien 2008, ISSN 0043-5317 ZDB-ID 2245-7 S. 1-14 Silke Götsch: "Sommerfrische". Zu: Swiss Folklore Archive, vol. 98 (2002), pp. 9-15 Hanns Haas: Die Sommerfrische - Ort der Bürgerlichkeit. Das Bürgertum der Habsburger Monarchie. Jahrgang 2, Wien 1992, S. 364-377, ISBN 978-3-205-05562-4 Susanne Hawlik: Sommerfrische im Kamptal.

Die Magie einer Flußlandschaft, Wien / Köln / Weimar 1995, ISBN 978-3-205-98315-6 (= Reise durch Landschaft u. Historie im Kunstpark Kamptal, Band 1). Aus Österreichs Rechtleben in Geschichte und Gegenwart, Festspielhaus für Ernst C. Hellbling zum achtzigsten, hrsg. from the Faculty of Law of Salzburg University, Editor: Dr. Dorothea Mayer-Maly, Ducken u. Hublot, Berlin 1981, ISBN 3-428-04823-7, p. 241-250. Monika Oberhammer: Summervillen im Salzkammergut. auf Deutsch.

Das Salzkammergut von 1830 bis 1918 in seiner spezifischen Architektur für Sommerfrische und Sommerfrische in Salzburg 1983, ISBN 3-85349-098-0 Karlheinz Pfaffen (Hrsg.): Das Wesen der Landschaft, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2011, ISBN 978-3-534-24066-1 Willibald Rosner: Sommerfrische. Phänomenale Gesichtspunkte, Niederösterreichisches Landesinstitut für Länderkunde, Wien 1994, ISBN 978-3-85006-061-5 Peter Stachel, Cornelia Szabó-Knotik: Kur und Sommerfrische.

Online-Ausgabe, Wien 2002 ff. In der Printausgabe: Volume 4, Ausgabe der österreichischen Akademien der Naturwissenschaften, Vienna 2004, ISBN 3-7001-3045-7 Andreas Weigel: Die Sommerfrische im Wandel der Zeiten. in Englisch. Die Gars am Kamp 2014, S. 521-588, ISBN 978-3-9503541-3-3-3.

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