Ruhpolding Biathlon Weltcup

Biathlon-Weltmeisterschaft Ruhpolding

Biathlon-Weltmeisterschaft in Ruhpolding: Erneute Niederlage für die deutschen Staffeln Das letzte Staffellauf vor den Wettkämpfen verzweifelt die deutsche Mannschaft am Schießplatz - die Jagd nach dem Aufholen ist nicht gelungen. Mit grimmiger Stirn kämpfte sich Simon Schempp den Berg hinauf, doch der Endläufer konnte die enttäuschte Stimmung der Biathletinnen nicht verhindern: Schempp und Co. verpassten beim vorletzten Staffellauf vor den Olymischen Spiele in Pyeongchang deutlich das Podium.

Die DSV-Quartett mit Erik Lesser (Frankenhain), Benedikt Doll (Breitnau), Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld) und Schempp mussten sich mit dem vierten Rang zufrieden geben. "Natürlich sieht man auf das Podest, wir wollen nicht Fünfter, Sechster oder Sept. werden", sagte Schempp im ZDF: "Ich wollte ein Risiko eingehen, aber es ist mir nicht gelungen. Nationaltrainer Kirchner: "Ich denke, wir haben noch gute Aussichten, bei den Olympischen Spielen auf das Podest zu kommen.

"Nach 4x7,5 Kilometern und zehn Umladern liegt Deutschland immer noch 1:26,5 Meter hinter Norwegen, das vom neunten bis zum fünfzehnten Mal zum Topfavoriten der Olympischen Spiele (9. bis zum fünfundzwanzigsten Februar) aufgestiegen ist, mit einer beeindruckenden Performance und einem grandiosen Siegeszug. Den letzten Erfolg einer Herren-Staffel feierte Schempp damit am Freitag, dem 22. Mai 2017, mit 47,1 sec. auf dem Podium, so dass die Chancen für den angestrebten Podestplatz sehr mager waren.

Erwartungsgemäß kam Markus Kirchner ganz ohne Römer Rees aus, der mit seinem vierten Rang am vergangenen Wochenende das bisher schönste Einzelergebnis der Herren erzielte und damit auch das Olympia-Ticket gewann. Die schnellsten Schützen der Mannschaft punkteten und schickten Doll mit hauchdünner Führung auf die Piste.

Der Führende konnte Doll nicht abwehren, weil er drei Ersatzkartuschen für ein Ziel in seiner wackeligen Disziplin - dem stehenden Schießen - benötig. Ich hätte gleich zuschlagen können, aber ich war ganz schön kaputt", sagte Sprint-Weltmeister Doll, der als Fünfter an der Spitze an Peiffer auslief. Er hat gekämpft, ist gut gelaufen - und hat zumindest einen guten Startplatz vor Schempps Vorstellung eingenommen.

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