Rene Kindermann Ehefrau: René Kinder Mann Frau

Der Fernsehmoderator kündigte am Dienstag seine Trennung von seiner Frau Uta Deckow-Kindermann an. UNDREAS GABALIER, NIK P. (mit Frau) und andere Semperopernball: René Kindermann vor Ort. Hier ist René Kindermann vor Ort. Der Imker wollte dort seine Frau mit Stefanie Hertel überraschen.

Stern René Kindermann und seine Katja

Dresdner/Leipzig – Wenn sich bei einer Sommer-Hochzeit im Außenbereich eine große Wolke schlagartig vor der Sonne verschiebt, gibt es grundsätzlich nur zwei Möglichkeiten: MDR-Moderator René Kindermann (41, „Sport im Osten“) und seine Frau Katja (38) demonstrierten am Dresdner Wochenend. Darunter stand eine große alte Steineiche, weisse Reihen von mit Blüten geschmückten Stühlen, Sänger und Pianistin sangen.

Aber auf einmal – zehn Min. vor der Trauung – gab der Bräutigam, der die Wetter-App auf seinem Mobiltelefon ständig im Auge hatte, Anweisungen: Er sandte seiner aufgeregten Frau Katja (38) einen Text, den sie zu Haus erwarten sollte. Sie waren eine knappe halbe Stunde später alle wieder unter der alten Steineiche.

In einem schönen, zunächst noch schneeweissen Tüllkorsettkleid ging Katja über die feuchte Aue. „Ich habe meine Ehefrau noch nie so herzhaft gelacht.“

Durch und durch ostdeutsch – René Kindermann

Aufgewachsen ist René Kindermann in der Nähe von Niesky, im äußersten Osten Sachsens an der polnisch-tschechischen Landesgrenze. Der Niesky ist aus dem Bild, selbst eine Reise nach Dresden ist eine Reise um die Welt. Anstelle der „Tagesschau“ flackert die „Aktuelle Kamera“ von Kindermanns über den Schirm. Dennoch lernt René Kindermann als Jugendlicher aus dem Abendland viel.

Auf seinen Reisen holt er seinem Sohn den „Bravo“, Spielsachen und Kinder-Schokolade. „Ich war mir bewusst, was dort vor sich ging“, erzählt René Kindermann. Zusätzlich zum Training geht Kindermann fünf Mal pro Woche zur Leichtathletik. Für eine große Sportkarriere genügt es nicht, aber Kindermann erlernt Disziplin und Durchsetzungsfähigkeit.

Das war also schon ein vollkommen erfüllter Kinder- und Jugendalltag in der DDR. Für René Kindermann ist der Sommer’89 ein ganz gewöhnlicher Jahrgang. Es gibt keine größeren Änderungen, wie sich René Kindermann erinnerte. Selbst nach dem Mauerfall ist in Niesky alles beim alten geblieben – mit Ausnahme des Flaggenaufrufs vor dem Kurs, der unmittelbar abläuft.

Eine Nachbarin stellt Kindermann bei der „Sächsischen Zeitung“ ein. Die Zeitschrift ist auf der Suche nach Photographen und René Kindermann findet eine neue Passion. Er fotografierte das erste Mal für die Tageszeitung am Tag der Kinder 1991 mit einer bunten Kutsche. 1993 ging René Kindermann als einer der ersten aus der Gegend für ein Halbjahr als Austauschstudent in die USA.

In Idaho angelangt, ist Kindermann zunächst nicht zu verstehen, ist vereinsamt. Er lernte, sich durchzukämpfen, sich den Menschen zu nähern. Er gibt Niesky auch den Mut der Amerikaner zurück. Wieder in Niesky, absolviert René Kindermann das Gymnasium und will der Region als Journalist die Geschichte entreißen. Mitten in den 90er Jahren ist er rund um die Uhr unterwegs, traf sich mit Bürgermeistern und Betriebsleitern – und gehört zu den ersten, die ein Handy in Niesky haben.

Viele Menschen aus dem Abendland sind beim Ursprung oft überrascht, dass René Kindermann aus dem Orient kommt.

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