Ostseeküste Usedom

Die Ostseeküste Usedom

Zwischen Ostsee und Achterwasser führt der Weg zu den drei Schwestern Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck. Die Ostseeküste individuell von der Hansestadt Wismar über Stralsund nach Greifswald erkunden. An der Ostseeküste im Zentrum von Usedom erstreckt sich der Campingplatz mit direktem Zugang zum Meer, zur Ostsee und einem kilometerlangen feinen Sandstrand. Usedom ist ein sehr abwechslungsreiches Angelgebiet.

Die Ostsee: Durch das wildromantische Usedom

Langsam rollt die Welle der Ostsee auf den Dünen. Durch die Fenster wedelt er. Immerhin möchte ich die "Insel-Safari" erleben, eine 4x4-Tour durch das Umland von Usedom - zu Wald, See, Mühlen, Burgen und dem hinteren Wasser, der großen Peenelagune, in die der Fluss mündet.

"Kinners, es ist Offroad", rief dazu gegen den Motorsound und ließ den Allradantrieb einlaufen. Auf dem Weg dorthin hält er an. Usedom, die zweitgrösste deutschsprachige Halbinsel, liegt mit ihrer beiden Inseln Wollin wie ein Kronenkorken an den Flussmündungen von Oder und Peene und grenzt die Lagune Szczecin und den Peenebach mit dem Stauwasser von der Ostsee ab.

Hier strömen die Feriengäste im Hochsommer zum Schwimmen und Bummeln an meilenlangen Stränden und entlang der Strandpromenaden der kaiserlichen Resorts mit ihren prunkvollen Häusern und Piers. Jährlich kommen mehr als eine Millionen Gäste auf die Inseln, ohne Berücksichtigung von Urlaubern, die in Ferienappartements, Zeltplätzen oder kleinen Gasthöfen wohnen.

"Und wenn die Küsten aus allen Nähten platzen, bringen wir unsere Besucher ins Hinterland, wo sie rasch wieder zur Ruhe kommen ", sagt er. Der Wanderweg zum Wolgastsee wird erläutert und abfahren. Das Stadtviertel Usedom sei waldreich, es gäbe 14 Schongebiete. Auf seinen " Touren " bringt er seine Besucher so nahe wie möglich an sie heran und läßt sie immer wieder die Natur der Inseln, verborgene Badeplätze im Hinterland, verträumte Ortschaften und renovierte Mühle kennen lernen.

Bei den Rundgängen handelt es sich um eine sorgsam aufeinander eingespielte Mischung aus Wanderungen und Fahrten, bei denen Fiedler die ganze Welt auf unterhaltsame Weise erläutert. "Niemals reisen wir alle die gleiche Strecke, die Autofahrer bestimmen in der Regel selbst, wohin die Fahrt geht", sagt Fiedler. "In der DDR wurde diese Linie fortgesetzt", sagt Fiedler. Ähnlich wie die benachbarte Wollin liegt auch der östliche Teil von Usedom in Polen, wo die Grenzen verlaufen.

"Nein, Wildschweinjagd", sagt Fiedler. "Auf Usedom haben wir ein exzellentes Spiel, das weiss niemand, denn jeder will Fische haben. "Er berichtet von der Fischereitätigkeit in Usedom, dass es noch 23 professionelle Fischer auf der Ostsee gibt, aber nicht genug Fische, um die Bedürfnisse zu befriedigen. "Viele Touristen kauften Butterfische oder ähnliches aus Afrika an der Kasse.

Wenn Sie Ostseefische wollen, müssen Sie spezifisch und zum rechten Zeitpunkt fragen. Auf der Armaturentafel erzittern zwei Federchen im Takt der Gruben, eine lange Schwarzfeder von einem Steinadler, den er in der Lagune von Szczecin fand, und eine Graufeder von einer Straussenfarm im nahegelegenen Pudagla. Nachdem die Massen von Urlaubern im Hochsommer die Inseln verließen, hat er Zeit, mit seiner ganzen Familie oder einigen wenigen Bekannten im eigenen Schritt, ohne Landrover und Urlauber, nur wenige Stände und eine Thermosflasche im Reisegepäck durch das Umland von Usedom zu laufen.

"Doch jedes Mal, wenn ich nach Haus zurückkomme, bemerke ich, wie wunderschön wir es auf Usedom haben und welche Vielfältigkeit es hier auf engstem Raum gibt. "Nun sind wir im Gebrauchtomittelgebirge, hier sind die meisten unserer 5000er", sagt Fiedler und lachen - "zumindest, wenn man in Zentimeter umrechnet. Ein Snack mit Rohschinken, Würstchen, Käse und hausgemachten Birnen- und Quittenkompott hat Fiedler zubereitet.

"Schon kurz nach dem Mauerfall gab es noch drei Zuchtpaare auf der ganzen Welt, heute sind es wieder 23", sagt Fiedler und tastet den Wald mit einem Fernglas ab. "Man kann sie auch im New Yorker Kunstmuseum sehen, wo ein Gemälde von Lionel Feininger aufhängt.

Ab 1908 verbringt der deutsch-amerikanische Künstler und später Bauhauskünstler oft seine Ferien auf Usedom und unternimmt umfangreiche Fahrradtouren durch das Ächterland. "Früher gab es mehr als 20 Fabriken auf der ganzen Welt, heute sind nur noch vier davon erhalten", sagt Fiedler. Ich blicke vom Schaufenster aus weit über das Flachland ins Hinterland.

Fiedler entlarvt uns ein weiteres Mal. In dem blaugrünen Gewässer, das wärmer als die Ostsee und glatt wie Glas ist, tauche ich in Richtung des Festlandes. Bei Sonnenuntergang geht es mit uns nach Hause nach Kuckelsberg/Benz.

Auf dem Kuckelsberg, "fast ein 6000er", stellt er den Wagen ab. Unterhalb von uns ist das Achterland goldfarben, von den Weiden und Wäldern ertönt das Zwitschern eines Sommerabendes und irgendwann am Himmel sieht man eine kleine Ecke der Ostsee.

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