Moos österreich

Moss Österreich

Pension Am Moos bietet ausgezeichnete Unterkunft für Sightseeing in Salzburg. NÖ und Wien); Margarethen am Moos. Gegenwärtiges Gemeindegebiet: Margarethen am Moos. Zeller am Moos, Oberösterreich (Österreich).

Die Stadt Moos liegt im Bundesland Oberösterreich.

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"Moos " - viele Menschen assoziieren diesen Ausdruck mit einem tiefgrünen Farbton ("moosgrün"), feuchten, weichen Pflanzenbeständen, sumpfigem Grund (das Moos im Moorbegriff). Moos ist eine Landpflanze, die sich von Farnen und blühenden Pflanzen (Gefäßpflanzen) "unterscheidet": Sie hat in der Regel keine Wasserleitungen, keine Blumen, keine Saat. Die so definierten "Moose" sind keine homogene Gruppierung, keine Ahnengemeinschaft im evolutionären Sinn, sondern gliedern sich in drei unabhängige Teile: das Lebermoos, das Laubmoos und das Hornmoos.

Der Name der Lebermoste stammt von den flachen Pflanzenkörpern einiger Spezies, die an die Leberstruktur erinnernd sind. Doch die meisten Spezies haben belaubte Stängel. Es gibt in Österreich etwa 300 verschiedene Lebermoosarten. Die Moose sind mit rund 700 Sorten die formenreichsten in unserer Region. Der Hornmoos hat endlich - wie einige der oben genannten Lebermoosen - einen flachen Pflanzenkörper und besiedelt offene, saftige Gebiete wie Hänge und Felder in einigen wenigen Art.

Die meisten Habitate haben eine Besonderheit in der Vegetation: Sie schließen Spalten, in denen blühende Pflanzen zu düster, ernährungsarm, feucht oder feucht sind. Aber es gibt auch Vegetationsarten wie Hochmoore, Felskorridore oder Alpenquellkorridore, in denen Moos überwiegt.

Moos als ideales Indiz für atmosphärische Schwermetallablagerungen

Das Moosmonitoring kann auch zum Nachweis von Stickstoff- und Schwefelablagerungen sowie organischen Schadstoffen eingesetzt werden. Der Nährstoff- und Wasservorrat geschieht nahezu ausschliesslich über den atmosphärischen Eintrag; die Zufuhr ist passive und damit von Stoffwechselvorgängen unabhängige Zufuhr; die Wachstumsform und die dichten Blätter gestatten eine wirksame Filtration der Atemluft; die jährlichen Erhöhungen gestatten eine zeitlich begrenzte Konzentration.

Seit 1990 nimmt Österreich im Zuge des "Cooperative Program for Monitoring and Evaluation of Long-Range Transmission of Air Pollutants in Europe" (EMEP) an bundesweiten Untersuchungen zur Bekämpfung von grenzüberschreitenden Schadstofftransporten im Sinne der UN ECE teil. Im Jahr 2015 wurde die Zahl der Entnahmestellen in Österreich auf 75 verringert, von denen 50 Entnahmestellen für den statistischen Abgleich mit früheren Moosbeobachtungsstudien und weitere 25 Entnahmestellen für Verdachtsflächen auswählt wurden.

Im Jahr 2015 wurden fünf Moosarten als Monitor verwendet (darunter Pleurocium shreberi, Hypnum cupressiforme, Hypnum shreberi, Hypnum shreberi, Hypnum cupressiforme, Hylokomium splendens). Die Exposition gegenüber den Metallen, Schwefeln, Stickstoff und Organen ist in Österreich im Schnitt relativ niedrig. Der österreichische Mittelwert liegt im Europavergleich im niedrigen bis mittleren Mittel. In Ostösterreich sind die Umweltbelastungen durch Abgase in den Ballungszentren und durch den Fernverkehr eher höher.

Diese Reduktion von Chlor und Schwefelsäure ist bemerkenswert hoch - ein Ergebnis der (europaweiten) Massnahmen zur Abgasemission. Allerdings sind in einigen Gebieten die Eintragungen für einige Teile angestiegen. Seit 2010 haben sich die Einzelelemente in ganz Österreich leicht erhöht (Kobalt, Stahl, Aluminium). In der Regel weisen die PAK-Ablagerungsmuster an Einzelpunkten und im Nord-Osten Österreichs höhere Gehalte auf.

PAK-Ergebnisse wurden durch die aussergewöhnlichen Klimabedingungen der Sommerkollektion 2015 beeinflusst. Umweltpolitik, emissionsmindernde Massnahmen der vergangenen Dekaden wirken in der Natur, wenn auch mit einer gewissen Zeitverzögerung. Das Moosmonitoring belegt auch, dass das Potenzial von Straßenverkehr, Heizung, Wirtschaft und Handel noch vorhanden ist, die Emissionen zu reduzieren. Der noch immer erhebliche Ausstoß von (eutrophiertem) Nitrogen verschmutzt sensible, naturnahen Ökoproduktion.

Die Fortführung des Moosmonitorings ist von großer Bedeutung, da es für ganz Österreich Basisdaten bereitstellt, auf deren Grundlage Massnahmen zum Schutze der Bewohner und ihrer Habitate ergriffen werden können. Damit auch in der Zukunft die Effektivität der umweltpolitischen Massnahmen festgestellt werden kann, sollte dieses Moos-Monitoring-Programm fortgesetzt werden. Auf diese Weise können die Auswirkungen von emissionsmindernden Massnahmen auf die Umgebung nachvollzogen werden.

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