Karlsbad Tschechien

Karlovy Vary Tschechien

Karlovy Vary, Tschechien: Touristik in Karlovy Vary Mehr als 500 Kurbetriebe wurden seit Ende des XVI. Jahrhunderts in dem populärsten Kurbad der Tschechischen Republik, Karlovy Vary - oder Karlovy Vary - gebaut. Die Ursprünge dieses idyllisch, grün und ruhig gelegenen Teplatal sollen einen ganzen Kalender von Stoffwechsel- und Magenproblemen ausheilen. In fünf schönen Säulen spannen sich die Thermen, wo die Besucher Wasserheilverfahren und das mineralstoffreiche Mineralwasser erprobten.

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Tschechien: Karlovy Vary ist in russischen Händen.

Kryrillisch, so weit das Blickfeld reicht: Russen haben die Kurstadt Karlovy Vary in Tschechien für sich entdeck. Der Service des Cafe im Sprudel-Haus, wo die mächtigste der zwölf Karlovy Vary-Frühlinge bis zu 15 m hoch sprudelt, ist flach: Zwei tschechischsprachige Besucher setzten sich zur Morgenstunde auf die Stühle im Freien.

Das ist für die Bedienung ein kleines Wunder: "Wir haben hier nicht so oft tschechische Besucher. "Normalerweise sitzen hier nur russische Bürger - "die neuen Meister unserer Stadt", wie die braune Jungfrau leicht enttäuscht sagt. Wenn man durch die gepflegte Kuranlage entlang der Tokioer Straße zum anspruchsvollen Haus "Pupp" geht, wird einem klar, wie sehr sich Karlovy Vary geändert hat.

Laut einem Juwelier kommen rund 90 Prozentpunkte seiner Kundschaft aus Russland. Nur ein sehr geringer Teil der deutschen Besucher besteht aus deutschen Gästen. Es ist nicht zu erraten, ob sich Goethe hier noch wohlfühlen würde, der Karlovy Vary 13 Mal besucht und geliebt hat. Der Staatsrat hatte in Weimar, in Karlovy Vary und in Rom" Wilhelm von Humboldt einmal beauftragt.

Sicherlich sind die Rußland kein neues Phänomen in der Badeortstadt. Karlsbad war ein beliebter Sommeraufenthalt für den russische Adelige. Später, Jahre nach der Vertreibung der deutschen Karlsbader Bürger, zogen hochkommunistische Beamte von Moskau nach Karlsbad. Bis heute gibt es das Gerücht, dass er damals hier mit Menschen aus dem rechtgläubigen Flügel der boslowakischen " Brüderpartei " gesprochen hat, die gegen die Reformatoren um Alexander Dubcek waren.

"Warum sollten wir unsere bedeutendsten Besucher verscheuchen? "Die Tschechische Republik des zwanzigsten Jahrhunderts feiert gerade ihr 20-jähriges Bestehen, und im jetzigen Karlovy Vary war das Jubiläum kein Problem. "Warum sollten wir unsere bedeutendsten Besucher verscheuchen? Nicht nur die Besucher, wie ich sagen möchte. Ganzer Häuserreihen sind heute reiche russische Bewohner, die auch hier einziehen. Nirgendwo in Tschechien gab es so viele Fälle von Korruption und Immobilienskandalen wie hier.

Auf der anderen Seite haben die Sowjets auch viel Gold und ließen die Gebäude wiederherstellen. Kaum ein Einwohner ist beleidigt darüber, dass die Musik der russischen Estraden aus Lautsprecherboxen in Gärtnerrestaurants über Tisch mit russischen Flaggen statt aus Blüten in Kitschvasen boomt. Aber jetzt machte sich ein bekannter tschechischer Talkshow-Moderator im Fernseher über die russischen Gäste lustig. Für sie war es eine gute Idee.

Sie sagen, sie würden gerne nach Karlsbad kommen, weil dort auch ein Lenindenkmal steht. Tatsächlich ist nicht Lenin beteiligt, sondern der tschechoslowakische Staatsgruender Tomas G. Masaryk. Ein Tschechien empfindet das nicht als witzig und fliegt heftig zurück, dass man hier in Tschechien ist, nicht in Russland.

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