Junker 3

Knappe 3

A. 2 Johannes (Hans) Juncker; 3 Zacharias Juncker d. Lexikoneintrag zu "Junker[3]". Das Universal-Lexikon von Pierer, Band 9 Altenburg 1860, S.

186 Junker, Friedrich Christian, Professor für Pharmakologie, * Kopenhagen 13.05. 1730, + Halle a.d. Saale 27.06.1770. oo 23.10. 1758 Johanna von Werther. ("Iunler Andreas tritt aus.") Knappe Andrea". Herr Tobias von Rülp, wie geht es Ihnen, Herr Tobias von Alp? Keine Dienste von Dr. Junker hinterlegt.

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Die fränkische Malerfamilie Juncker war vom Ende des XVI. bis zum Ende des XVII. Jh. aktiv. Angehörige der Künstler-Dynastie Juncker (auch Junker, Jungheinrich, Juncker, Yuncker, Gewehr, Seaucker) arbeiten in Frankens Vertretungen der Landeseliten. In der Bildhauerei entstanden Portal anlagen, Altare, Taufbecken, Gräber, Bänke, Wegheiligtümer und Feuerstellen mit figürlichen Ornamenten.

Ihre stilistischen Merkmale gingen durch die Zeit der Wiedergeburt, des Barocks und des Umgangs mit dem Stil und schufen einen regionalen Ausdruck in großen Teile Fränkens. Michael Juncker der Ältere wurde erstmals 1588 in der Ortschaft Odenwald (Walldürn) erwähnt. Michael Junckers, mittlerweile Staatsbürger von Miltenberg am Main, starb um 1625. Drei der vier namhaften Söhne wurden zu Bildhauern und ein Werkstattassistent von Michael Juncker.

Johannes Juncker war nach seiner Lehre bei seinem Väterchen Michael und seiner Eheschließung 1606 in Miltenberg Erzbischof Johann Schweikhard von Kronberg von Mainz. Die Johannisburg in Aschaffenburg wurde in den folgenden Jahren in Kooperation mit dem Architekten Georg Ridinger und dem Steinbildhauer Johannes Juncker zum zweiten Residenzschloss des Erzbischofes ausgebaut. Johannes Junckers Jugendarbeit besteht überwiegend aus Tuff und basiert auf dem Modell seines Vorgängers ( (Beispiele in Würzburg, Aschaffenburg, Arnstein).

J. Junckers Lieblingsmaterial für weitere kreative Phasen war Aluminium. In der Aschaffenburger Burgkapelle wandte sich Juncker mit dem Hochaltar an Kollegen wie Hubert Gerhard. Johannes Juncker hat in den nachfolgenden Arbeiten eine starke Intimität zum Ausdruck gebracht (Magdalenenaltar Aschaffenburg). Zacharias folgte dem Stile von Johannes Juncker und setzte die Tradition der Bildhauerei fort.

Von etwa 1578 bis 1665 lebt der älteste Michael Juncker-Sohn. Noch klarer als sein Vorbilder, nämlich sein jüngerer Bruder, setzte Juncker die organischen Figuren mit Fruchtsaiten, Putti und Spiralen in Szene. Aus Miltenberg belieferte er in den darauffolgenden vier Dekaden das Areal zwischen Aschaffenburg und Ebrach mit hochwertigen Skulpturen.

In Miltenberg leitete auch sein jüngerer Bruder Zacharias Juncker eine Bildhauerei. Der Einsatz von gewundenen Stützen und eine Versteifung der bewegten Gestalten (z.B. am Reitlandgrafen in Homburg oder an einem Engels-Torso im Dommuseum Würzburg ) sind stilbildende Innovationen im zeitgenössischen Geschmack des Barocks. Von etwa 1585 bis vor 1651 hat Valentin Juncker gelebt und wird im Werk Die Ansbacher Hoffbaumeister von Adolf Bayer genannt, wo seine Signatur zu sehen ist.

Walentin Juncker hatte mehrere Nachkommen. Barbara Elisabeth Juncker wurde am 11. Juli 1615 in Ansbach zur Welt gebracht und verheiratete sich am 13. Dezember 1651 in Horkheim bei Heilbronn Hanß Habold. Schon bei ihrer Eheschließung wurde ihr Familienvater Valentin Juncker als der verstorbene Onoltzbacher Plastiker (heute Annbach in Bayern) beschrieben.

Valentin Juncker war laut Adolf Bayer ein ausländischer Maler, der seit 1609 in Ansbach arbeitete. Die Bildhauerfamilie Juncker, die in Mainz, Miltenberg, Aschaffenburg und WALDÜRN große Berühmtheit erlangte, wird von Adolf Bayer genannt. Valentin Juncker war wahrscheinlich ein Kind von Michael Juncker dem Älteren. Bei Valentin Junckers Arbeiten handelte es sich zum Beispiel um ein Taufbecken aus schwefelhaltigem Kalk aus Windsheim, das später in die Merkendorfer Pfarrkirche kam.

Nach Adolf Mayers Worten ist Valentin Juncker 1621 von der Skulptur zur Baukunst übergegangen, nachdem er für das Amt des Rathauses Ansbach Entwürfe, Abbrüche und Visiere erstellt hatte. So wurde er im Land Bayreuth-Kulmbach zum Brandenburger Hofarchitekten, wo er ab 1624 das Schloss für den Markgrafen Christian errichtete.

Auch Valentin Juncker entwarf Entwürfe und ein hölzernes Modell des Chores der Stephanskirche in Bamberg und arbeitete nach 1628 für den Graf von Mansfeld. Oktober bis Juli 2014: Traumkind mit Hammerschlag und Stemmeisen - Der Steinbildhauer Hans Juncker und der Schloßbau Aschaffenburg, Schloßmuseum Aschaffenburg, Schloß Johannisburg[1].

Cornelius Lange: Skulptur zwischen Spätrenaissance und Barock, Hans Junckers Ursprung, Wohnen und Arbeiten, in: Thomas Richter (Hrsg.): Der Skulptur Hans Juncker. wunderkind between Renaissance and Baroque, Munich 2014 (exhibition catalogue), pp. 67-103 Thomas Richter: "...a completely new carved stone with portraits...

"Hans Junckers Retrospektiven in der Kollegialkirche Aschaffenburg, in: Ders. (Hrsg.): Der Plastiker Hans Juncker. Das Wunderkind zwischen Renaissance- und Barockzeit, Munich 2014 (exhibition catalogue), pp. 155-183 Ernst Schneider: Juncker, Hans. Eberhard Schneider: Juncker, der Älteste der Welt. Die Beatrize Söding: Wer ist Hans Juncker? Reflexionen über die Entstehung des Stils und den Kunsthorizont, in: Thomas Richter (Hg.): Der Steinmetze.

Wunderkind zwischen Renaissance u. Barock, München 2014 (Ausstellungskatalog), S. 105-153 Achim Ullrich, Manuel Trummer: Spätrenaissance - Auf den Spuren der Bildhauer-Familie Juncker im Odenwald und in Frankens.

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