Gasthaus Poldi

Wirtshaus Poldi

Weil der "Schnitzel-Poldi" ein sehr großzügiger Mann ist, fällt es vielen Menschen schwer, Fleisch- und Salatteller herzustellen. Poldi bekommt die Sterne. Traditionelle Hausmannskost und regionale Köstlichkeiten versprechen einen Genussurlaub im Gasthof Poldiwirt. Insbesondere junge Menschen wurden immer wieder von der "Poldi" angezogen. Die ersten Gäste waren wir und wurden von der Poldi persönlich begrüßt.

Ein gutes viertel Jahrhundert ist es her, dass ich die "Quelle" im Visier hatte.

Ein gutes viertel Jahrhundert ist es her, dass ich die "Quelle" im Visier hatte. Es war für mir Wasserstelle und Krippe, später dann auch Krippe â" und nicht zu vergessen, was es bis heute blieb: mein verlängertes Wohnraum, in den ich nur ein paar Stufen an der schönen Rindorfer Bergluft gehen muss.

Die Quelle ist jedoch viel mehr als nur ein viertel Jahrhundert. Bereits seit 1896 ist das Restaurant Zum Guten Hirten das bedeutendste Stützpunkt der Ortsversorgung des Biotopreindorfes im Kreisverband Rudolfsheim Fünfhaus Das erste Kirchenwirt (die Pilgerkirche nebenan beherbergt eine der berühmtesten Wieners Maulbertsch-Gemälde) war ein bestimmter Albert Kessler, von dem Leopold Quellen sen. das Eckrestaurant in den30er Jahren übernahm.

Seitdem hat sich im Umfeld des Gasthofes verändert kaum etwas verändert, was ihn auch zu einem der Lieblingsplätze der Wien-Nostalgiker und Wirtshausarchäologen gemacht hat. Nach Leopold Quellen jun. noch heute bekannt als âder Poldiâ, der 1965 das Gasthaus seines Vaters hatte übernommen, wurde das Gasthaus allmählich zu einem âCultbeiselâ.

Eine Ehrenbezeichnung, die sie nicht nur dem unverwechselbaren, einzigartigen Reiz und der gutbürgerlichen Küche von Poldi zu verdanken hat (der verlässliche Falter-Führer hier âWiens bester Gulaschâ), sondern auch dem intimen Zusammenleben der verschiedensten Gästeschichten von âHacklerâ bis hin zum Primär, von den âhankertenâ Abendschüler bis zur âdurchgeistigtenâ Nachtfliege und vom ruhigen, ungewohnten Trinker zur bekannten Persönlichkeit.

Besonders gut sind auch PÃ?dagogen Künstler und Theatermenschen fühlen â" und nicht zu vergessen auch Spitzenköche: âKoch des Jahrzehntsâ Jörg Wörther lobt das Reis-Fleisch (âwie bei Mamaâ), und Ewald Plachuttas Mega-Seller âDas gute Kücheâ wurde hier in unzÃ?hligen Diskussionen lanciert. Mit Wirkung zum 10. September 2004 endet der à "ra Poldi, aber keinesfalls der à "ra des Gasthofs Quell.

Leopold Quell selbst hat seinen Rechtsnachfolger gewÃ?hlt, bevor er in die verdiente Rente ging (âdös kann net anyone werd´n! â). Er wählte Eduard Peregi, den Namen einer weiteren Sage von Fünfhauser, nämlich den von Fischhändlers vom Schwarzmarkt. â Eduard Peregi, als ausgebildeter Ober im âSacherâ mehr als nur vom Thema, und wie inzwischen Gemüsehändler und Fischhändler mit allen Wässern der Industrie gespült, übernahm mit dem âWellâ auch bewährte Küchenfrauschaft und vom ersten Tag an auf jeden Stammgast-Verdacht, der âWellâ jetzt vielleicht nicht mehr sein kann âdie Quelleâ.

Kürzlich hat gibt´s natürlich auch eine berühmte Fischsuppe und eine Wallgulasch des Vaters Peregi auf der Landkarte. Unter über sagt das Volk der Edi: âNicht zu fassen, was mit dem Restaurant schon so zusammengewachsen ist, dass man nnt´ fürwahr glauben kann, der Poldi ist noch da.

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