Ferneis Gletscher: Far Ice Gletscher

zumal der mächtige Stubaier Gletscher die lokalen Eismassen stark aufgestaut hat. Salzbach-Ferneis und die lokalen Gletscher des Rauschbergs. Die Gletscher verschmolzen manchmal mit dem fernen Eis, neben dem fernen Eis aus dem Hochland führen auch lokale Eismassen. „Das Eis in den Gletschern wird durch Abkühlung der….

Erdwanderung auf dem Hohenfelln

Aus der Ferne hob sich der Wolkenkratzer als Felsinsel in der Zeit des maximalen Gefrierens ab. Als Aussichtspunkt für den Tschiemgau kann der 1664 Meter hohe Turm angesehen werden. Sie befindet sich bereits in der Klimazone der Eiszeit, die in unseren Breitengraden bei etwa 1500 Metern abfällt. Deren Auftreten auf dem Hochfellngipfel deutet darauf hin, dass dort noch heute glaziale Klimabedingungen vorherrschen.

Der Hochfelln war während des maximalen Einfrierens der Würmer von entferntem Eis befreit. Infolgedessen war wenigstens der südliche Hang des Hochfelln im Hochsommer vereist und ragte als eine von Tier- und Pflanzenarten bevölkerte Felsinsel (Nunatak) scheinbar aus dem Abgrund. Der Buckel, der heute von Karstphänomenen überschattet wird, ist bei der Hütte unterhalb der Seilbahnstrecke teilweise offen.

Doch da der Chiemseegletscher noch seine Eisberge im Vorgebirge im Norden von Pattenberg im Bergensbecken hatte, wurde der Schmelzwasserabfluss aus dem Gebiet Hochfelln-Hochgern behindert. In den Tälern der Weissen Schmerzen und der Dunklen Schmerzen wurden große Geschiebe abgelagert. Dieses Begräbnis ist noch heute in den Rissen der Kiesablagerungen an den Abhängen beider Seitentäler zu sehen.

Nachdem das Gletschereis des Chiemsees die Talsohle des Bergenbeckens freigegeben hatte, trugen die nun aus dem Weissen Aschetal transportierten Trümmer einen erheblichen Auenkegel, den Siedlungsgrund von Berg, bei. Der Trümmerstrom aus dem White-AcheTal reicht nicht weiter nach Osten. Auf dem lehmigen Grund des sich allmählich zurückziehenden Chiemsees konnte sich hier das Gebirgsmoos ausbilden.

Seilbahnaufstieg: Kurz nach der ersten Abstützung wird der Ausblick nach Süden ins Bergeer Moos deutlich. Eingeklemmt in das Weiße Aschetal befindet sich die an ihrem Kamin erkennbare Maxime, die uns als industrielles Denkmal und Museum an die Zeit der Eisenverhüttung und -verarbeitung erinnerte.

Der Chiemsee Gletscher erstreckte sich bis nach oben und verhinderte, dass die örtlichen Eisberge des Hochfells in die Voralpen flüchteten. Als wir die Bergstation verlassen und uns auf den Berg zubewegen, treiben wir quasi über dem Gletscher. Wenn wir den Berggipfel erreicht haben, können wir auf dem geologisch-botanischen Pfad wandern, der auf 22 Schautafeln den Ursprung des Hochfells und die unmittelbar auf dem Weg zu beobachtenden Geophänomene erklärt.

Blick auf den Wolkenkratzer von der Berghaupte aus. Auf der linken Seite befindet sich das Dorf Berge mit seinem spitz zulaufenden Kirchenturm. Anreise mit dem Auto: Von der A8 München-Salzburg an der Autobahnausfahrt in Richtung Berge abfahren.

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