Chiemgauer 100

Der Chiemgauer 100

Ultratrail Berglauf 100 km und 100 Meilen in den bayerischen Alpen. Mit Rüdiger Burger, Christine Kohnert und Frank Burger am 13. Ich: "Wir fahren den Chiemgau Ultra über 100 km! "Ziel der Chiemgauer 100. Die Chiemgauer 100 ist sicherlich ein paar Zahlen zu anspruchsvoll, um sie "einfach so" zu nehmen.

So sieht es die IAU und verleiht dem Chiemgauer 100 das Bronze-Label für 2015.

Der Chiemgauer 100 2016 - oben und unten

30.07. 20164 Jahre später (als Helfer) war ich der Ansicht, dass es mir so gut geglückt war und ich um 5 Uhr früh mit 100 anderen Läuferinnen und Läufern an der Startrampe im Ruhpolding war. Veranstalter Giselher Schneider rechnet die vergangenen 5 Sek. herunter und sagt mit einem "And off we go" Abschied von der Rennstrecke.

km 1-26 Rund um den RauschbergIn den ersten paar km ist es die Aufgabe, das eigene Rhythmus zu bestimmen. Ich bin bisher noch nie ein Lauf über die Halbmarathonstrecke hinausgegangen. Endlich habe ich beschlossen, auf den ersten, beinahe durchgehenden 26 km nicht zu viel zu bummeln.

Alles in allem hat das ganz gut funktioniert und ich habe mit Herrn Dr. J. Ramin einen Partner gefunden, mit dem ich mich gut unterhalten habe und die folgenden 65 km zusammenlegen kann. Wir sind nach 2:43 Uhr endlich wieder zusammen ins Holzstadion zurückgekehrt. km 26-42 Forststadion - Unternberg - Hörndl - Röthelmoos Die Dinge werden ernst und mühsam.

Wir fahren weiter auf wunderschönen, teilweise recht kurvenreichen Wegen zur Branderalm. Ich bin aber sehr engagiert, denn meine Frau, meine Familie und meine Familie erwarten mich, zum Teil als Gehilfen, zum Teil als Zuhörer. In nur 38 minuten sind wir am Hörndlwand-Tankstelle. Als ich im Rhôtelmoos ankam, habe ich meinen ersten Lauf beendet, ich bin schon glücklich über die Distanz, die ich zurückgelegt habe, weil ich noch nie da war.

Eine 10-minütige Unterbrechung, Chat mit meinen Freundinnen und Verwandten, die hier die Versorgungsstelle betreiben. Nachdem ein oder zwei Tassen alkoholfreies Getränk von meinem Partner Läufer Ronin wieder geöffnet wurde, sind wir wieder auf dem Weg zur Jochbergalm. km 42-66 Ruethelmoos - Maria EckDie folgenden 4 km Waldweg laufen und wir holen sie so rasch wie möglich ab, meistens zu Fuß.

Nun biegen Sie über Weiden und schöne Almen entlang der Jochbergalm nach oben in den Hochsattel ab. Nach 600 anstrengenden, schweißtreibenden Höhenmetern erreichten wir endlich den Höhepunkt dieses Abschnitts. Nun geht es abwärts bis hinunter nach Kohlsdorf. Nachdem ich mich mit Brillen, Mütze, Strumpfhosen und zähen Gesichtsausdrücken nur schwer zu identifizieren war, unterhalten wir uns kurz und gehen nun auf Waldwegen weiter auf dem Weg nach Kohlberg.

Je weiter die 4 km, desto besser ist der freundliche Willkommensgruß in Kohlsdorf und die vielen Menschen, die Sie hier begrüßen. Inzwischen hat sich auch schon wieder etwas geöffnet und die gesamte Kohlstätter Crew jubelt uns lautstark über die Kommandobrücke in Fahrtrichtung Gleichenberg-Alm zu. An der Pilgerkirche Maria Eck vorbeigefahren, erreichen wir nach 8 Kilometern überwiegend auf Waldwegen die Verpflegungsstation bei km 66.

Ich habe mich auf den 8 km, von denen die meisten abwärts führen, für eine Verkürzung auf 80 km entschieden. Km 66-80 Maria Eck - Waldstadion Ich konnte von der Verpflegungsstation Maria Eck in ca. 10 Min. bequem nach Hause laufen....aber nein, wir fahren in die Gegenrichtung, runter zur Dießelbachstraße, weiter nach Ruhpolding.

Über Obergschwendt geht es die letzen km bis zur Verpflegungsstelle Ei. Selbst wenn die sehr sympathischen Helfershelfer dort denken, dass ich immer noch gut aussehe und die Felle ausprobieren sollte, fühlt es sich anders an und ich halte mich an meine Entscheidung zu kürzen. Nachdem er einige Kreislaufprobleme hat und immer noch innehalten will, mache ich mich allein auf den Weg zum Triumph.

Ich drehe die letzte und letzte Runden im Olympiastadion dann allein und werde von meinen Freundinnen lautstark empfangen.... noch eine kleine Gratulation von Gi und ich kriege ein Finisher-Shirt präsentiert, kreiert! FazitKurzfristig habe ich mir gedacht, ob ich im nächsten Jahr nicht mal wieder als Hilfe da sein sollte, aber nicht 5 Minuten nach dem Ziel war mir tatsächlich schon jetzt bewusst, dass ich das nicht mit den 80 km natürlich auf mir sitze!

In jeder Versorgungsstelle wurde man optimal betreut, warm empfangen, gut beliefert und teils überwältigend entladen.

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