Chiemgau 100

Der Chiemgau 100

Das Chiemgau 100-Berg-Ultralauf hat einige bemerkenswerte und technisch sehr schwierige Auf- und Abstiege. Der Chiemgauer 100 Berg-Ultralauf am 28.07. 2018 in Ruhpolding. Das Ultrarennen Chiemgauer100 ist weit über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt.

Durch die Chiemgauer Alpen führen 100 km und 100 Meilen. "Wir gehen 100 km durch den Chiemgau Ultra!

Durch den Chiemgau 100 km - Rennberichte

â â â â Ich geh zum Tschiemgauer. Es gibt noch einige wenige Plätze kostenlos, weil so viele die 100-Meilen-Option haben. Jedenfalls habe ich mich entschieden, mich anzumelden â" kostet nur â'¬40. Und ich laufe immer gern mit Bernd. Als ich mich einmal mit dem Run näher auseinandersetzen musste, wurde mir klar: Das wird kein 100% Lauf mit ein paar Bergrennen.

Mit diesem geplanten Schulungslauf für wird meine Herbst-Tournee eine ganz eigene, ganz spezielle Aufgabe. Sie haben also richtig geübt, schließlich bin ich seit 20 Jahren nicht mehr in den Alpen gewesen und es ist nicht mein Job, nicht vorzubereiten. Zuerst: über gleichmäÃ, zweitens: das Ende und drittens: das Rennen vor Einbruch der Dämmerung um 21 Uhr fertig stellen.

Die Einweisung im Ruhpolding Wald-stadion durch die Initiatorin der 100er Jahre, Frau Dr. Schneider (Gi), war liebenswert, stimmungsvoll und anschaulich. Geburtstunde für Der Run, der nun zum vierten Mal ausgeliefert wird, war seine Einsicht, dass in diesem Land keine Läufe mit entsprechenden Anforderungen geboten werden. Wer so denkt, sollte einen solchen Run einrichten.

In dem Vorwort fährt Gi fort, es geht zuerst in einer kleinen Runde mit 26km durch den Chiemgau um den Rauschberg über die Kitalm und dann zurück zum Auftakt. Dann über 74 Kilometer und einige schöne Aufstiege. Ein Naturlehrpfad ist der Bergultra 100, den Gi auf seiner Internetseite beschreibt, mit hauptsächlich alpinen Wander- und Waldwegen benützt und einigen bemerkenswerten und fachlich sehr schwierigen Auf- und Abstiegen.

Sie ist der härteren American 100 miles Landschaftsläufen, die Hauptlinie beträgt aber "nur" europäische 100 Kilometer mit einer Steigung von ca. 4.460 Höhenmeter vorbestimmt. Eine " Credits " mit eigener Lieferung für a Verlängerung auf 100 Seemeilen (160km, davon 810m im Anstieg) ist möglich. Ganz früh am Morgen haben wir uns im Ruhpoldinger Forststadion getroffen.

Zunächst noch etwas frischer, vielleicht mit ein paar Tropfen, sollte es tagsüber trocknen, sonnenklar und nicht zu wärmen. Wir fuhren weiter zur Keitlalm. Nach 26 Kilometern und ca. 800 Höhenmetern (hm) zurück erreichten wir zügig und ohne weitere große Schwierigkeiten das erste große Verpflegungszentrum (VP) im Waldstedt.

Für war er die Zuschauerrolle und fast untätig präsent (er durfte für Gi ein paar Warntafeln anbringen, aber die zählt nicht wirklich als sportlicher Betätigung....) Ein Sehnenentzündung hat verhindert, dass er den Run hätte tatkräftig genießen kann. ls Bernd kurz vor 7 im Ruhrpoldinger Forststadion aufgetaucht ist, waren schon rund 100 Meilen Läufer vorbei.

Von 7 bis 8:30 Uhr kamen die 100 km -Läufer an, meist mit einem breitem Lächeln im Gesichtâ" entweder wegen des sehr gut ausgerüsteten Gastronomiebereichs im Olympiastadion oder der Erwartung der "langen Kanten", der bald folgenden 74 Stunden mit mehreren tausend Höhenmetern durch die Alpen des Chiemgau. Jetzt startete der seriöse Teil der 100er mit einem ersten großen Aufstieg mit gut 500 hm auf über Stoppreit nach Unternberg.

Die Strecke war feucht, durch die vielen Regenfälle der vergangenen Tage gemildert und teilweise recht abschüssig. Was aber wirklich happig ist, werden wir erst unter später herausfinden. Die Besteigung der Schallwand hat mir meine persönlichen Begrenzungen gezeigt, ich konnte lange Zeit nicht mehr mithalten. Nach allem Überfluss kam starkes Beinkrämpfe der immer währenden Abfahrt, dabei ist es doch noch über 60 Kilometer bis zum Ziel. 4.

Gleich danach ging es wieder bergauf mit zunächst und über der VP Jochenbergalm zur Hochsattelcharte. Nachdem über vom Hälfte des Kurses war ich wieder ganz gut und hatte dank der âversalzenenâ Erdäpfel zum letzen VP auch keine mehr. Den Weg zu nächsten VP führte erst mal bergauf und dann zur Egalenbergalm über den Scheichenberg dann weiter nach Maria Eck.

Ebenfalls eine sehr schöne aber unspektakulärer und zur Glück einfachen Rubrik, war es doch Kräfte für der letzte große Aufstieg auf den Hohenfellln zu erobern. Auf zunächst ging es nach dem Berggipfel über sehr schwieriges Gelände über einen steilen, steilen Weg und hoch Absätzen hinunter zum VP Eschelmoos. icht nur die schwerste, auch die schönste der Chiemgauer 100 hatten wir nun hinter uns und es ging auf schlechten Fahrwegen meist bergab Richtung Ruhpolding (nach so vielen schönen und fantastischen Abschnitten murrt man sofort mit einer Straße - sorry).

Es gab nach der Marke noch ein paar leichtere Aufstiege auf schöneren Trails, die mich trotz der niedrigen Höhe zum Wanderer machten, da mein letzter Powder schon angeheizt war. Bereits nach 15 Std. und 12 Min. kam das Holzstadion mit dem unvergeßlichen Ziel. für wurde unser Mühen ausgezeichne. über arbeitet man viele stundenlang kleine und große Ansichten aus, man erfährt immer wieder aufs Neue ein intensives Selbstverständnis.

Routenbeschreibung: Der 100er ist ein wunderschönes Lauf-Erlebnis auf einer anspruchsvollen Route, bereichert mit fantastischen Ausblicken, organisiert von einem überaus sympathischen und jederzeit zuvorkommendenTeam. Es ist eine noch lösbare Aufgabenstellung für Läuferinnen und Läufer mit entsprechender Anforderung.

Mehr zum Thema