Aktuelle Schneehöhen Ruhpolding

Derzeitige Schneehöhen Ruhpolding

Winter oder Schneeschuhe anziehen und los geht's! Mit der Hochfelln-Bahn ist das Naturschneeparadies Hochfelln in Bergen im Chiemgau leicht erreichbar. Schneesportbericht, Pistenzustand, offene Lifte und Schneeverhältnisse im Skigebiet Kössen. Übersicht der Schneehöhen und aktueller Schneebericht für Kössen. Täglich aktualisierte Informationen über Ihr Skigebiet.

Am Morgen ist der Wolkenhimmel in der Steinbergalm bewölkt, die Sonneneinstrahlung ist bei 12°C nicht sichtbar.

Am Morgen ist der Wolkenhimmel in der Steinbergalm wolkig, die Sonneneinstrahlung ist bei 12°C nicht sichtbar. Außerdem ist es am Mittag wolkig und am späten Vormittag kommt die Hitze nur sporadisch bei 15 bis 19°C zum Vorschein. In der Nacht bildet sich gelegentlich eine Wolke bei einer Wassertemperatur von 12°C.

Auf der Steinbergalm ist der Morgen wolkenverhangen, die Sonneneinstrahlung ist bei 12°C nicht sichtbar. Außerdem ist es am Mittag wolkig und am späten Vormittag kommt die Hitze nur sporadisch bei 15 bis 19°C zum Vorschein. In der Nacht bildet sich gelegentlich eine Wolke bei einer Wassertemperatur von 12°C.

Schneereduzierung: Verabschiedung des weissen Winters | Klimaänderung | Wissen | Thema

Die bayerischen Berge sind vom Klimawechsel besonders hart getroffen, nicht nur, weil sie und ihre Bewohner besonders empfindlich auf die Veränderung reagieren. In den Alpen ist die durchschnittliche Jahrestemperatur seit 1901 um eineinhalb Grade angestiegen - doppelt so hoch wie im übrigen Deutschland. In Bayern wirkt sich die Wärme nicht so sehr auf die Sommermonate, sondern vor allem auf die Wintern aus.

Der Schneefall, die Ausdehnung der Beschneiung und die Schneedauer gehen seit der Hälfte des letzten Jahrtausends auf der ganzen nördlichen Hemisphäre zurück. Laut dem jüngsten Gutachten des Intergovernmental Panel on Climate Change nimmt die Schneebedeckung auf der nördlichen Hemisphäre im März-April um ein bis zwei Prozentpunkte ab, und die Schneezeit verkürzt sich alle zehn Jahre um mehr als fünf Tage.

Eine KLIWA-Studie des Bayrischen Landesamtes für Umweltschutz belegt, dass allein in Bayern von 1950 bis 1995 die Schneebedeckungsdauer in unteren Gebieten wie der Rhöne um bis zu 40 Prozentpunkte und in Mittelbereichen um zehn bis zwanzig Prozentpunkte reduziert wurde. Untersuchungen in den schweizerischen Bergen belegen einen stetigen Rückgang des Schneefalls seit den 1980er Jahren, vor allem unter 1'300 m.

Zur Jahrhundertmitte unterscheiden sich die beiden Kältemodelle noch wenig voneinander: Bis 2050 wird die durchschnittliche Jahreslufttemperatur um etwa 1,5° Celsius ansteigen (gegenüber dem langfristigen Durchschnitt von 1961 bis 1990). Bei vorsichtigen Modellen wird bis zum Ende dieses Jahrtausends mit einem Anstieg der Temperaturen um etwa zwei Grade gerechnet, wobei die pessimistischeren Prognosen auf eine Erderwärmung von vier und mehr Graden hindeuten.

In den Wintermonaten wird die Wärmeentwicklung weiter zunehmen als im Hochsommer. Die bayrische Landesanstalt für Umweltschutz geht davon aus, dass die Temperaturen in den bayrischen Bergen bis 2100 um 4,5 bis 5°C ansteigen werden. Vor allem in niedrigen Höhenlagen wird es dann in großen Landesteilen Bayerns weniger weisse Wintern haben, auch wenn die zunehmenden starken Niederschläge auf kurze Sicht zu grossen lokalen Beschneiungsmengen fuehren koennen.

Eine über einen längeren Zeitraum hinweg verschlossene Schneebedeckung wird jedoch zu einer Selbstverständlichkeit. Inwiefern sind die bayerischen Skiorte verschneit? Wofür steht "Schneegarantie"? Eine Schneesicherheit besteht ab einer Mindestschneehöhe von 30 cm auf wenigstens der halben Piste an wenigstens 100 Tagen einer Ski-Saison - und das in wenigstens 7 von 10 Skisaisonen.

In zwei Dritteln der bayrischen Skiorte in den Bergen beträgt die durchschnittliche Höhenlage nicht mehr als 1.200 Meter. Daher waren 2007 ohne künstlichen Schnee nur etwa siebzig Prozentpunkte dieser Skiorte verschneit. Bis 2013 waren es nur noch etwa fünfzig Prozent. Mithilfe von künstlichem Schnee sind jedoch alle Skiorte in den bayrischen Bergen derzeit noch beschneit.

Auf Dauer aber wahrscheinlich nicht, je nachdem, wie rasch die Hitze zunimmt. Weil die Wassertemperaturen nicht nur für Schnee, sondern auch für künstlichen Schnee niedrig genug sein müssen. Die bayerischen Skigebiete: Schneesicherheit trotz Erderwärmung? In einer vom Alpenverein im Jahr 2013 in Auftrag gegebenen Untersuchung wurde errechnet, dass bei einem weiteren Anstieg der durchschnittlichen Jahrestemperatur gegenüber der Durchschnittstemperatur zwischen 1970 und 2000 nur ein Viertel unserer Alpinskigebiete natürlich verschneit sein wird: 11 Skiorte ingesamt.

Bei künstlichem Schnee sind aber immer noch 75 % des Schnees garantiert. Mit einem Temperaturanstieg von zwei Graden, wie selbst die vorsichtigsten Modellrechnungen bis zum Ende des letzten Jahrtausends zeigen, gibt es in den bayrischen Voralpen nur noch vier schneesichere Skigebiete: die Zügespitze, das Fellhorn, das Nebelhorn und das Grasgehrenskigebiet im Allgäu.

Rund zwanzig Prozent aller Skipisten sind in Wendelstein noch befahrbar, ein Drittel davon in Deutschland. Mit einer Steigerung von zwei Graden ist die Kunstbeschneiung nur in einer Höhe von über 1.500 m möglich, obwohl es in den bayrischen Skigebieten der Voralpen immer noch so ist. Schließlich haben 43% der Hänge am Nebelhorn noch genügend Schneefall.

Auch bei künstlichem Schnee gibt es nur noch drei schneesichere Skigebiete: Auf einem guten zehnten Teil der Piste konnte in Gümisch noch künstlich beschneit werden. Künstlichen Schnee? Auf mittlere Sicht dürfte der Betrieb von Schigebieten in höheren Lagen durch künstlichen Schnee aufrechterhalten werden. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Fragestellung, ob es in Zukunft noch genügend Tage für die Kunstschneeproduktion gibt.

In den letzten zwanzig Jahren ist die Anzahl der Tage, an denen Kunstschnee möglich ist, bereits um durchschnittlich ein Zehntel niedriger als in den zwanzig Jahren zuvor. Auf Dauer wird die Kunstbeschneiung jedoch nichts ändern: Im kommenden Jahrtausend wird es außer auf der Zugspitze voraussichtlich keine weiteren Skiorte in Bayern gibt.

Nicht nur für Skiläufer ist es die Basis, sondern auch für den bayerischen Gewässerhaushalt. Das liegt daran, dass der Alpenschnee den Wasserablauf reguliert: Die großen Niederschläge im Sommer kommen nur mit Verzögerung ins Becken, teilweise mit der Abschmelzung des Schnees im Frühling. Wenn in den nächsten Jahren immer mehr Niederschläge in Gestalt von Niederschlägen und nicht mehr als Schneefall fallen, wird dieser Naturschutz gegen Überschwemmungen immer kleiner.

Im Frühling, wenn die zunehmende Häufigkeit von Starkniederschlägen mit dem Schmelzen des Schnees zusammenfällt, kommt es zu mehr Schneelawinen und Schlammlawinen in den Gebirgen und mehr Überflutungen im Talkessel.

Mehr zum Thema